Die 1979 in St.Gallen geborene Sopranistin sammelte erste Theatererfahrungen am Theater St. Gallen. Von 1996 bis 2002 war sie Mitglied des hauseigenen Opernchores. Nach ersten Sologesangstunden bei David Maze begann sie 1999 ihr Studium an der Musikhochschule Winterthur in der Sologesangsklasse bei Prof. Lina Maria Akerlund.

Während des Studiums wirkte Mélanie Adami schon in verschiedenen Opernproduktionen und Konzerten als Solistin mit und erhielt, nicht nur in Meisterkursen, wichtige Impulse von Inva Mula (Paris), Jill Feldmann und Gloria Fabuel (Valencia).

Im Herbst 2002 debütierte sie als Frasquita in der Oper Carmen (Bizet) am Luzerner Theater. In der gleichen Saison war sie in den Rollen von „Un plaisir“ und „Une bergère“ in Armide (Gluck) zu hören. Als Mitglied des Ensembles wirkte sie während der Saison 2004/05 in fünf weiteren Produktionen mit, unter anderem als Oscar in „Un ballo in Maschera“ (Verdi) und als Papagena in der Zauberflöte (Mozart).

Mélanie Adami erhielt im April 2003 den Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung. In demselben Jahr nahm sie am internationalen Vorsingwettbewerb an der Schlossoper Haldenstein teil und sang dort unter Marcus Bosch, im Sommer 2003, den 1. Knaben in der Zauberflöte (Mozart).

Im Juni 2004 erlangte Mélanie Adami das Konzertreife- und Operndiplom an der Hochschule für Musik und Theater Zürich/Winterthur. Von 2005 bis im Frühjahr 2008 folgte ein Ausflug auf die Musical-Bühne: Mehr als 200 mal hat sie die klassisch gesungene Hauptrolle der Solara in Spacedream Saga 2 und 3 verkörpert.

Seit Anfang 2009 nimmt Mélanie Adami Gesangsunterricht bei Heidi Wölnerhanssen (Basel). 2009 wirkte sie in verschiedenen Produktionen, Projekten und Konzerten mit, u.a. in La Vie Parisienne (Theater Arth) und "And our faces vanish" (Musik von Dave Maric) am Stadttheater Bern. Ab Oktober 2010 wird die Sängerin noch einmal als Solara in der Wiederaufnahme von Spacedream auf der Bühne zu sehen sein.

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