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Für fast 100 Jahren blieben die Noten unbeachtet; nun wurden die Lieder vom Schweizer Komponisten Willy Heinz Müller auf wundersame Weise wieder entdeckt. Käufer des neuen Albums der Sopranistin Mélanie Adami gehören zu den ersten, die diese Lieder hörend (wieder) entdecken können. Und das kam so: Im Frühjahr 2020, als die Kultur stillstand, fand Mélanie Adami die Zeit, neues Repertoire zu erlernen. Und plötzlich lagen sie da, die Manuskripte ihres Urgroßvaters Willy Heinz Müller. Die Sängerin hatte den Stapel Noten von ihrer Großmutter, der Violinistin Edith Leibundgut, bekommen und kaum beachtet. Fast 20 Jahre lang lagen sie neben den Liedern von Richard Strauss in ihrem Musikzimmer. Nun war die Zeit gekommen. Wie die Lieder wohl klingen mögen? Und weshalb wusste niemand davon? Viele Stunden verbrachte die Künstlerin am Flügel mit den Liedmanuskripten, las Urgroßvaters Tagebuch und tauchte in eine vergangene Welt ein. Und plötzlich war klar: Nicht sie hatte die Lieder gesucht, sie hatten sie gefunden. Als professionelle Sängerin wusste sie, dass es quasi ihre Verpflichtung war, sich der großen Aufgabe anzunehmen, und die Noten wieder zum Leben zu erwecken. Die Lieder und Duette welche auf diesem Album enthalten sind, stammen aus Willy Heinz Müllers Repertoire. Beim größten Teil der Aufnahmen handelt es sich um Weltersteinspielungen. Ergänzt wurden die Kompositionen von Willy Heinz Müller durch Schöpfungen anderer Komponisten, die ihn entweder sehr beeindruckt hatten oder zu denen er eine persönliche Beziehung unterhielt. Zu diesen Musikern gehören etwa Ernst von Dohnányi, Franz Ries oder Carl Götze. Besonders erfreut war Mélanie Adami von der Tatsache, dass sich sofort befreundete Musiker bereit erklärten, mit ihr gemeinsam die musikalische Welt von Willy Heinz Müller zu erkunden. Judit Polgar am Klavier ist eine langjährige musikalische Begleiterin der Künstlerin. Und besonders stolz ist sie auf die Mitwirkung des Schweizer Bariton Äneas Humm – OPUS KLASSIK-Preisträger im Jahre 2022.

 

Mit: 

Mélanie Adami (Sopran) 

Äneas Humm (Bariton) 

Judit Polgar (Piano)

 

Willly Heinz Müller:

Träumen op. 7;

Schließe mir die Augen beide op. 9;

Von userer Liebe op. 11;

Ich habe gegraben op. 12;

Blümlein steht am Walde op. 13 Nr. 1;

Sonne op. 13 Nr. 2;

Ich hab dich lieb op. 14 Nr. 1;

Lass mich an deine Liebe op. 14 Nr. 2;

Jüngst träumt es mir op. 14 Nr. 3;

Ich weiss ein Fleckchen Erde op. 14 Nr. 4;

Fallende Blätter op. 14 Nr. 5;

Wende op. 14 Nr. 6;

Erkenntnis op. 14 Nr. 7

 

A. Bela Laszky: Auf einen Zweig von Rosen

 

Carl Götze: Still wie die Nacht, tief wie das Meer

 

Ernst von Dohnanyi: Was weinst du, meine Geige?op. 14 Nr. 1;

So fügt sich Blüt' an Blütezeit op. 14 Nr. 2;

Vergessene Lieder, vergessene Lieb' op. 14 Nr. 6

 

Ferdinand Ries:

Es muss was Wunderbares sein op. 31 Nr. 1;

Du bist die Herrlichste von Allen op. 31 Nr. 2;

Abends auf der See op. 31 Nr. 3;

Wenn ich auf dem Lager liege op. 31 Nr. 4;

Veilchen freue dich mit mir op. 31 Nr. 5;

Abschied op. 31 Nr. 6

 

Eugen Hildach: Abschied der Vögel op. 14 Nr. 1

 

Gesamtdauer: 55min

CD Vergessene Lieder, vergessene Lieb

Artikelnummer: 10
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